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Presse

Der Verein in der Presse

13.04.2016

Neue Mitglieder im Verein G4C
Allianz gegen Cyberkriminalität wird stärker

Wiesbaden, 13. April 2016 - Die SCHUFA und die Unternehmen B+S Card Service, Link11 und Wincor Nixdorf sind ab sofort Mitglieder im German Competence Centre against Cyber Crime e.V. (G4C). In dem Verein mit Sitz in Wiesbaden haben sich Unternehmen zur Prävention gegen Cyberkriminalität zusammengeschlossen. Er kooperiert eng mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Der Verein lebt davon, dass Mitglieder und Kooperationspartner ihre Erkenntnisse über aktuelle Bedrohungen austauschen. Wir freuen uns über die neuen Mitglieder, die mit ihrer Kompetenz weitere Bereiche des Zahlungsverkehrs im Cyberraum abdecken, erklärt Roland Wolf, erster Vorsitzender des Vereins und als Bereichsleiter verantwortlich für das Thema Konzernsicherheit bei der Commerzbank. Mit der SCHUFA ist jetzt die führende Auskunftei Deutschlands mit dabei - sie verfügt über Informationen zu 66,4 Millionen natürlichen Personen sowie 5,2 Millionen Unternehmen. Mit ihren qualifizierten Informationen und Lösungen rund um Bonität und Identität unterstützt sie Unternehmen und Verbraucher bei Erkennung und Abwehr von betrügerischem Verhalten und seinen Folgen. "Das Vertrauen in Unternehmen ist für eine funktionierende Wirtschaft ebenso unerlässlich wie das Vertrauen zwischen Unternehmen und seinen Kunden. In der zunehmend vernetzten Welt kommt der Sicherheit im Cyberspace eine wachsende Bedeutung zu. Der gemeinsame Austausch im G4C-Mitgliederkreis ist wichtig, um Entwicklungen früh zu erkennen und Lösungen zum Schutz zu etablieren", so Christian Funk, Leiter Information Security bei der SCHUFA Holding AG.

Für Falk Wieland, Bereichsleiter IT und Organisation des Bezahldienst-Anbieters B+S Card Service GmbH, steht derzeit die Vorbeugung gegen sogenannte DDoS-Attacken im Fokus, bei denen große Datenmengen an einen Server gesendet werden, um einen Online-Dienst lahmzulegen und erpressbar zu machen. "Um den Schutz unserer Kunden und Lieferanten gewährleisten zu können, sind frühzeitiger Austausch mit anderen Sicherheits-Verantwortlichen und die Entwicklung von Präventivmaßnahmen unerlässlich. Die G4C-Mitgliedschaft ermöglicht uns vertrauensvollen Austausch mit Gleichgesinnten.""

Speziell das Thema DDoS-Schutz hat sich der IT-Infrastrukturanbieter Link11 auf die Fahnen geschrieben, der nicht nur eine cloudbasierte Schutzmöglichkeit für Unternehmen gegen solche Attacken offeriert, sondern auch eine Hotline zur Meldung von DDoS-Attacken betreibt. "Jeden Monat wehren wir über 2.000 Angriffe auf unsere Kunden in den unterschiedlichsten Branchen ab und sind mit DDoS-Erpressungen durch Banden wie "RedDoor" und "Armada Collective" konfrontiert. Dadurch haben wir sehr gute Einblicke in das Vorgehen und die Arbeitsweise der Täter. Dieses Wissen möchten wir an die Mitglieder von G4C weitergeben", erklärt Jens-Philipp Jung, Geschäftsführer der Link11 GmbH.

Die Bezahlsysteme und Services des neuen Vereinsmitglieds Wincor Nixdorf kommen im stationären Handel und im Retailgeschäft von Banken zum Einsatz. Ingo Ludemann, Leiter Competence Center Security Deutschland-Österreich-Schweiz bei Wincor Nixdorf: "Als IT-Partner an der Schnittstelle zum Konsumenten erweitern wir das bisherige Spektrum des Vereins und erhoffen uns zugleich einen besseren Austausch, durch den wir und die anderen Mitglieder sich besser gegen Angriffe von Cyberkriminellen auf den elektronischen Zahlungsverkehr und insbesondere auf Geldautomaten wappnen können."

02.09.2015

G DATA tritt Verein zur Prävention gegen Cyberkriminalität bei
Banken und führender Virenschutz-Anbieter arbeiten zusammen

Bochum/Wiesbaden, 2. September 2015 – Der Bochumer IT-Sicherheitshersteller G DATA ist heute dem German Competence Centre against Cyber Crime e.V. (G4C) beigetreten. In dem Verein mit Sitz in Wiesbaden haben sich die Finanzinstitute Commerzbank, ING-DiBa und HypoVereinsbank zur Prävention gegen Cyberkriminalität zusammengeschlossen. Schon seit der Gründung des Vereins 2013 besteht eine Kooperation mit dem Bundeskriminalamt (BKA), Anfang des Jahres wurde außerdem eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterzeichnet.

„Durch den Beitritt des Unternehmens G DATA ist die Public-Private-Partnership zwischen Banken und den zuständigen Sicherheitsbehörden noch schlagkräftiger geworden“, freute sich Heiko Wolf, Vorstand des Vereins G4C und Leiter des Information Risk Managements der ING-DiBa, heute bei der Unterzeichnung der Aufnahmebestätigung in Bochum. „G DATA ist eines von wenigen Unternehmen weltweit, das sich auf den Schutz von Online-Banking spezialisiert hat und in diesem Bereich eine hohe Expertise aufweist. Für G DATA unterzeichnete Vorstand Andreas Lüning den Vertrag: „Wir freuen uns sehr, dass wir als erstes Unternehmen außerhalb der Finanzbranche Partner von G4C sind. Der Kerngedanke von G4C ist, dass der Kampf gegen die Online-Kriminalität nur erfolgreich ist, wenn alle Parteien zusammenarbeiten. Das entspricht auch unserem Selbstverständnis. Virenschutz geht weit über die Erkennung von Malware hinaus. Wir möchten zusammen mit dem G4C erreichen, dass sich Online-Kriminalität nicht lohnt.“

Mit dem Beitritt von G DATA wird eine bereits bestehende enge Zusammenarbeit des Unternehmens mit dem Verein weiter intensiviert. Um Möglichkeiten zum Schutz vor Schadsoftware zu demonstrieren, hatten die Virenschutz-Spezialisten Anfang des Jahres auf Einladung des Vereins und seiner Partner BKA und BSI in Berlin live demonstriert, wie Cyberkriminelle Geldautomaten manipulieren – und wie man das wirksam unterbinden kann. Diese Form der Prävention soll jetzt weiter ausgebaut werden.

Foto: G4C. v.l.: Heiko Wolf (ING-DiBa), Andreas Lüning (G DATA)


10.03.2015

G DATA und G4C wappnen sich gemeinsam gegen Cyberkriminalität
Erfolgreiche Malware-Bekämpfung bei „Livehacking-Event”

Wiesbaden, 10. März 2015 – Der jüngste Hacker-Angriff auf die Internetseiten der Bundesregierung ist nur ein Beispiel von vielen: Cyberkriminalität nimmt zu. Besonders lukrativ für Cyberkriminelle sind Angriffe auf den elektronischen Zahlungsverkehr und auf Geldautomaten. Das German Competence Centre against Cyber Crime e.V. (G4C), ein Verein, dem derzeit die Commerzbank, die ING-DiBa und die HypoVereinsbank angehören, und die auf IT-Sicherheitslösungen spezialisierte G DATA Software AG arbeiten in einem gemeinsamen Projekt zusammen, um frühzeitig Sicherheitsrisiken erkennen und ausschließen zu können. Erstes Ergebnis dieser Projekt-Kooperation war eine gemeinsame Analyse der Funktionsweise einer Malware, zu der G4C und G Data gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt, dem Landeskriminalamt Berlin und mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik eingeladen hatten: Dabei wurde live demonstriert, wie Cyberkriminelle Schadsoftware nutzen, um Geldautomaten zu manipulieren – und wie man die Bedrohung abwehrt. Dazu wurde die besonders schädliche Malware „Tyupkin“ auf einen Geldautomaten aufgespielt. Durch konsequente Anwendung bestehender Sicherheitsschranken konnten Maßnahmen identifiziert werden, die einen potenziellen Angriff auf Geldautomaten wirksam unterbinden.

„Cyberkriminalität kann nur im interdisziplinären Team erfolgreich bekämpft werden. Mit dieser Veranstaltung wurden die wichtigsten Ansprechpartner für Informationssicherheit an einen Tisch gebracht“, sagt Ralf Benzmüller, Leiter G DATA Security Labs. Die Initiatoren sehen die Veranstaltung als weiteren Schritt in Richtung unternehmens- und behördenübergreifender Kooperation bei der Informationssicherheit, die sich der Verein G4C auf die Fahnen geschrieben hat. „Die Verbreitung von Banking-Trojanern hat 2014 bereits ein Allzeithoch erreicht und wird auch in diesem Jahr weiter steigen. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen konnten wir signifikante Fortschritte bei ihrer Bekämpfung erzielen. Darauf wollen wir in Zukunft mit weiteren Aktionen aufbauen“, so Roland Wolf, 1. Vorsitzender des G4C. 


22.01.2015

Banken und BSI kämpfen gemeinsam gegen Cyberkriminalität
Verein G4C und nationale IT-Sicherheitsbehörde schließen Kooperationsvertrag

Wiesbaden, 22. Januar 2015 – Das German Competence Centre against Cyber Crime e.V. (G4C) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben gestern einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Inhalt der Kooperation ist die gemeinsame Prävention gegen Cyberkriminalität. Gründer und Initialmitglieder des Vereins G4C mit Sitz in Wiesbaden sind die drei Finanzinstitute Commerzbank, ING-DiBa und die HypoVereinsbank. Schon seit der Gründung des Vereins 2013 besteht eine Kooperation mit dem Bundeskriminalamt (BKA).

„Cyberkriminalität stellt eine große Herausforderung für Unternehmen dar, ganz besonders für die Finanzbranche, aber auch für Behörden. Durch die Kooperation mit dem BSI als nationaler IT-Sicherheitsbehörde können wir den Austausch von Wissen zu neuen Bedrohungen künftig noch weiter verbessern“, erklärte Roland Wolf, 1. Vorsitzender des Vereins G4C und bei der Commerzbank verantwortlich für das Thema Konzernsicherheit.

Der Informationsaustausch zu aktuellen Bedrohungsszenarien ist auch in den Augen von BSI- Vizepräsident Andreas Könen ein wichtiger Bestandteil der Prävention gegen die zunehmenden Aktivitäten von Cyberkriminellen: „Cyber-Angriffe auf Unternehmen finden jeden Tag mit zunehmender Professionalität und Zielrichtung statt. Um angemessene Schutzmaßnahmen entwickeln zu können, dürfen diese Angriffe von den Betroffenen nicht verschwiegen werden, sondern müssen in einem vertrauensvollen Umfeld diskutiert werden. “ Durch die Kooperation mit G4C werde ein solches Umfeld geschaffen. „Kein Akteur kann die Risiken des Cyberraums allein bewältigen. Nur durch Kooperation und Vernetzung von Kompetenzen können wir uns effektiv gegen neue Bedrohungen wappnen, etwa gegen die missbräuchliche Nutzung digitaler Identitäten oder die Verbreitung von Schadsoftware“, erklärte Könen.

Die Kooperation zwischen dem Verein G4C und dem BSI institutionalisiert den bestehenden Kontakt und den Informationsaustausch zwischen Unternehmen und der Bundesbehörde.

Über den regelmäßigen Austausch hinaus sollen zukünftig Diskussionsforen etabliert werden, in denen die Kooperationspartner aktuelle Entwicklungen der Cyberkriminalität besprechen und gemeinsam Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit erarbeiten.

Für das BKA hat sich die bereits 2013 geschlossene Kooperation mit dem Verein G4C bestens bewährt. Gerade weil im Netz viele Rechner auf einmal angegriffen werden könnten und die Verfolgung der Täter im Cyberspace schwierig sei, komme es auf Prävention und schnelle Reaktion auf neue Kriminalitätsmuster an, erklärte BKA-Vizepräsident Peter Henzler bei der Vertragsunterzeichnung zwischen G4C und BSI: „Die Kooperation zwischen G4C und BKA trägt bereits Früchte: Wir konnten erste Ermittlungserfolge erzielen, indem wir Hinweisen nachgegangen sind, die im Rahmen des gegenseitigen Austauschs bekannt wurden. Durch den neuen Kooperationspartner BSI werden wir zukünftig noch leistungsfähiger sein.“ 

Foto: G4C. v.l.: Alexander Klotz (HypoVereinsbank), Roland Wolf (Commerzbank), Peter Henzler (BKA- Vizepräsident), Andreas Könen (BSI-Vizepräsident), Heiko Wolf (ING-DiBa)


21.02.2014

Gemeinsam gegen Cyberkriminalität: "German Competence Centre against Cybercrime e.V." (G4C) und Bundeskriminalamt unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

… BKA-Vizepräsident Jürgen Stock: "Sicherheit im Internet kann nur durch Kooperationen gewährleistet werden. Sie sind der Schlüssel, um die in Unternehmen, Forschungsinstituten, Wirtschaft und Wissenschaft vorhandene Fachkompetenz umfassender in die Bekämpfung der Cyberkriminalität einzubeziehen. Der zeitnahe Austausch über neu emodioperandi ist entscheidend, um Täter möglichst schnell an der Begehung weiterer Straftaten zu hindern."

G4C begrüßt die Unterzeichnung als wichtigen Schritt: "Unser Ziel ist der Aufbau und die Optimierung von Schutzmaßnahmen vor Cyberkriminalität. Weil Cyberkriminalität ein weltumspannendes Phänomen ist, ist das BKA als nationale Zentralstelle der Deutschen Polizei mit seiner nationalen wie internationalen Vernetzung der richtige Partner für den Verein", erklärte G4C-Vorstand Roland Wolf. 

v.l.: Heiko Wolf (ING-DiBa), Jürgen Stock (BKA-Vizepräsident ), Roland Wolf (Commerzbank), Alexander Klotz (HypoVereinsbank)